Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Bedingungen regeln die Beauftragung digitaler Dienstleistungen der SaDa Online Agentur. Individuelle Angebote, Leistungsbeschreibungen und ausdrücklich getroffene Vereinbarungen gehen diesen AGB vor. Stand: August 2026.
1. Geltungsbereich, Verbraucher und Unternehmer
Diese AGB gelten für Verträge zwischen der SaDa Online Agentur und ihren Auftraggebern über die angebotenen digitalen, gestalterischen, technischen und beratenden Leistungen.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die überwiegend außerhalb ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2. Vertragspartner und Vertragsschluss
Vertragspartner ist die im Impressum bezeichnete SaDa Online Agentur. Ein Vertrag kommt durch Annahme eines individuellen Angebots, durch übereinstimmende Erklärungen oder durch eine ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnete Online-Annahme zustande.
Produktanfragen und Kontaktformulare sind unverbindlich. Leistungsumfang, Vergütung, Projektbeginn und besondere Voraussetzungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
3. Angebote und Angebotsgültigkeit
Angebote gelten bis einschließlich des im Angebot bezeichneten Kalendertags. Nach Ablauf besteht kein Anspruch auf Annahme zu den bisherigen Konditionen. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen einer nachvollziehbaren Vereinbarung.
4. Leistungsumfang der SaDa-Dienstleistungen
- Webdesign und Entwicklung: Konzeption, Gestaltung, technische Umsetzung und vereinbarte Funktionsintegration.
- SEO und Webseitenoptimierung: technische, strukturelle und inhaltliche Analyse sowie vereinbarte Optimierungsmaßnahmen.
- Google Ads und Werbung: Planung, Einrichtung, Pflege und Auswertung vereinbarter Kampagnen; Werbebudgets und Drittanbieterentgelte sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
- Social Media: Strategie, Redaktionsplanung, Gestaltung, Veröffentlichung oder Betreuung im vereinbarten Umfang.
- Betriebssysteminstallation: Installation und Konfiguration auf geeigneter Hardware einschließlich vereinbarter Funktionsprüfung; Lizenzen und Datensicherungen bleiben gesondert zu klären.
- VIP Support: Betreuung innerhalb der vereinbarten Themen, Zeiten, Kommunikationswege und Reaktionsmodelle.
- Website Starter Paket Plus: abgegrenztes Einstiegspaket aus Konzeption, Webdesign, technischer Umsetzung und suchmaschinenfreundlicher Grundstruktur gemäß Angebot.
Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs sind zusätzliche Leistungen und werden erst nach Abstimmung erbracht.
5. Mitwirkungspflichten, Inhalte und Zugänge
Der Auftraggeber stellt erforderliche Inhalte, Freigaben, Ansprechpartner, Zugänge, Lizenzen und technische Informationen rechtzeitig und rechtmäßig bereit. Er sichert zu, zur Nutzung überlassener Texte, Bilder, Marken und sonstiger Inhalte berechtigt zu sein.
Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender, verspäteter oder ungeeigneter Mitwirkung können Termine verschieben und nach vorheriger Abstimmung zusätzlichen Aufwand auslösen.
6. Projektänderungen und Change Requests
Änderungswünsche nach Beauftragung werden auf Auswirkungen auf Umfang, Termine und Vergütung geprüft. SaDa beginnt mit zusätzlichen Arbeiten erst nach einer dokumentierten Freigabe, soweit nicht eine sofortige Störungsbeseitigung ausdrücklich vereinbart wurde.
7. Termine, Verzögerungen und höhere Gewalt
Termine sind verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Leistungsfristen verlängern sich angemessen bei fehlender Mitwirkung, nachträglichen Änderungen oder nicht von SaDa zu vertretenden Ereignissen.
Bei höherer Gewalt und vergleichbaren unvorhersehbaren, unvermeidbaren Ereignissen informieren sich die Parteien und stimmen das weitere Vorgehen ab. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
8. Vergütung, Abschläge und Rechnungsstellung
Vergütung und gegebenenfalls Teil- oder Abschlagszahlungen ergeben sich aus dem Angebot. Rechnungen werden in Textform oder über das Kundenportal bereitgestellt. Zahlungen sind zu dem ausgewiesenen Termin ohne Abzug fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. SaDa kann nach angemessener Ankündigung weitere Leistungen zurückhalten, soweit dies rechtlich zulässig und dem Projektstand angemessen ist.
9. Abnahme werkvertraglicher Leistungen
Soweit eine Leistung werkvertraglich einzuordnen ist, zeigt SaDa ihre Fertigstellung an. Der Auftraggeber prüft sie innerhalb einer angemessenen Frist und benennt konkrete wesentliche Mängel. Wegen unwesentlicher Abweichungen darf die Abnahme nicht verweigert werden. Gesetzliche Abnahmeregeln bleiben unberührt.
10. Nutzungsrechte
Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte an individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen. Vorbestehende Werkzeuge, Bibliotheken, allgemeine Komponenten, Methoden und Know-how verbleiben bei SaDa beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern.
Open-Source-Komponenten, Fremdsoftware, Schriftarten, Medien und Plattforminhalte unterliegen ihren jeweiligen Lizenzbedingungen.
11. Drittanbieter, Domains, Hosting und Plattformen
Leistungen Dritter – insbesondere Hosting, Domains, Werbeplattformen, soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Zahlungs- und Kommunikationsdienste – unterliegen zusätzlich den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. SaDa schuldet keine dauerhafte Verfügbarkeit oder unveränderte Funktion fremder Systeme.
12. Keine Erfolgs- oder Rankinggarantie
SaDa schuldet die vereinbarten fachgerechten Maßnahmen, jedoch keine bestimmte Suchmaschinenposition, Reichweite, Anzahl von Anfragen, Werbewirkung, Umsatzsteigerung oder sonstigen wirtschaftlichen Erfolg. Ergebnisse hängen unter anderem von Markt, Wettbewerb, Plattformen, Budget und Mitwirkung ab.
13. Vertragsbeendigung
Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach dem Angebot. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen. Bis zur Beendigung vertragsgemäß erbrachte Leistungen und angefallene Drittanbieterentgelte sind abzurechnen.
14. Widerrufsrecht von Verbrauchern
Unternehmern steht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht zu. Verbrauchern kann insbesondere bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen; Ausnahmen und Erlöschensgründe richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Die gesonderte Widerrufsbelehrung mit Musterformular ist nicht Bestandteil einer pauschalen Zusage für jeden Vertrag, sondern informiert über die gesetzlichen Voraussetzungen.
15. Vorzeitiger Leistungsbeginn und Wertersatz
Ein vorzeitiger Leistungsbeginn wird bei Verbrauchern nicht automatisch vorausgewählt. Er setzt ein separates ausdrückliches Verlangen und die gesetzlich erforderliche Information voraus.
Widerruft ein Verbraucher nach wirksam verlangtem vorzeitigem Leistungsbeginn, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für tatsächlich bis zum Widerruf erbrachte vergütungspflichtige Leistungen geschuldet sein. Grundlage sind der vereinbarte Gesamtpreis und der nachvollziehbare Anteil der tatsächlich erbrachten Leistung, etwa Beratung, Konzeption, Analyse, Einrichtung, Vor-Ort-Termine oder bereits umgesetzte Projektarbeit.
Eine pauschale Abschlagsgebühr, Vertragsstrafe oder ein automatischer Einbehalt von 30 Prozent wird nicht vereinbart.
16. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. SaDa haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
17. Datenschutz und Vertraulichkeit
Personenbezogene Daten werden nach der Datenschutzerklärung verarbeitet. Beide Parteien behandeln als vertraulich gekennzeichnete oder erkennbar vertrauliche Informationen angemessen und geben sie nur weiter, soweit dies zur Vertragsdurchführung oder aufgrund gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
18. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften. Gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt. Änderungen und Nebenabreden sollen zu Nachweiszwecken in Textform dokumentiert werden.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam; an ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung.
